Visual Universitätsmedizin Mainz

22. Oktober 2018

Resilienz bei Männern und Frauen – Ergebnisse aus Längsschnittstudien

Deutsches Resilienz Zentrum (DRZ) Mainz setzt am 24. Oktober seine Vortragsreihe „Mainzer Resilienz Gespräche“ fort

„Resilienz bei Männern und Frauen“ – unter diesem Titel führt das Deutsche Resilienz Zentrum (DRZ) Mainz am Mittwoch, den 24. Oktober 2018, seine Veranstaltungsreihe „Mainzer Resilienz Gespräche“ weiter. Referentin des Abends ist Prof. Dr. Jutta Lindert, Hochschule Emden/Leer. Sie beleuchtet in ihrem Vortrag, wie sich Resilienzverläufe nach einschneidenden Lebensereignissen bei Männern und Frauen unterscheiden. Konkret geht es also um die Frage, inwieweit es möglicherweise geschlechterrelevante Unterrschiede in Bezug auf die seelische Widerstandsfähigkeit gibt. Der Vortrag findet von 18.00 bis 19.30 Uhr in der Alten Mensa auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Johann-Joachim-Becher-Weg 3-9, 55128 Mainz) statt. Der Eintritt ist frei.

Bisher sind Resilienzverläufe nach einschneidenden Lebensereignissen bei Männern und Frauen wenig untersucht worden. Es stellt sich jedoch die Frage, ob und wie sich Männer und Frauen in ihren Fähigkeiten unterscheiden, mit schwierigen Lebensumständen und traumatischen Erlebnissen umzugehen. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Geschlecht und Resilienz?

Ziel dieses Vortrages ist es, das derzeit vorhandene Wissen zu Resilienzverläufen bei Männern und Frauen zusammenfassend darzustellen sowie Lücken in diesem Wissen zu identifizieren. Lücken beziehen sich sowohl auf die genderangemessene Erfassung von Ereignissen als auch auf die Erfassung von Resilienzverläufen. Konsequenzen für Forschung und Praxis aus der derzeitigen Forschungslage werden aufgezeigt.

Durch den Abend führt Univ.-Prof. Dr. Klaus Lieb, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Deutschen Resilienz Zentrums und Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz.


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Über das Deutsche Resilienz Zentrum (DRZ)
Das DRZ ist ein Forschungsinstitut, das sich die Erforschung der Resilienz, also der „seelischen Widerstandskraft“, zum Ziel gesetzt hat. In der fachübergreifenden Einrichtung arbeiten Neurowissenschaftler, Mediziner, Psychologen und Sozialwissenschaftler zusammen. Die zentralen Anliegen des DRZ sind es, Resilienzmechanismen neurowissenschaftlich und human-psychologisch zu verstehen, darauf aufbauend mit Präventionsstrategien vorzubeugen und darauf hinzuwirken, Lebensumfelder so zu verändern, dass Resilienz gestärkt wird. Mit diesem Ansatz soll der Paradigmenwechsel von einer krankheitsorientierten Forschung zu einer gesundheitsorientierten Forschung, also der Erforschung von Faktoren und Mechanismen, die zum Erhalt der psychischen Gesundheit beitragen, voran getrieben werden.

 

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.400 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz ausgebildet. Mit rund 7.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universitätsmedizin zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de

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